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  • AutorenbildChristian Eckardt

Bremenports lässt Restladung Granitsteine für Uferbestigung im Geestevorhafen entladen



Laut und staubig war es am Dienstag im Bereich der östlichen Kaje zur Einfahrt der Fischereihafen-Doppelschleuse. Denn dort, in Höhe des AWI-Forschungsgebäudes, wurde eine Restladung von größeren Granitsteinen für die Uferbestigung der Deichbaustelle „Am Seedeich“ in Bremerhaven entladen.



Der unter portugiesischer Flagge fahrende 107 Meter lange Frachter „Aasheim“ brachte schon am Montag eine nicht näher bezifferte Ladungsmenge von Granitsteinen aus dem Steinbruch in Hausvik im Süden Norwegens nach Bremerhaven. Ein Großteil der Ladung wurde mit dem bordeigenen Bagger bereits am Montag im Labradorhafen entladen. Dabei wurden jeweils zwei Baggerschaufeln voll mit Steinen auf so genannte Dumper, große Kippanhänger, geladen, die dann mit Traktoren zu der Baustelleneinrichtung gefahren wurden, die sich auf der westlichen Fischereihafenseite befindet. Da die Fischereihafen-Doppelschleuse für Wartungsarbeiten an den Unterwagen jedoch bis zum Donnerstag gesperrt ist, verlegte man somit die „Aasheim“ in der Nacht zum Dienstag noch in den Vorhafen der Doppelschleuse, um das Schiff mit den restlichen Steinen zu entladen und dass das Schiff nach der Entladung den Hafen wieder rechtzeitig verlassen kann.


Wie Bremenports Pressesprecher Matthias Koch auf Anfrage mitteilt, wird zukünftig dann wieder im südlichen Fischereihafen, mit deutlich weniger Lärm und Staub, das Schiff dann wieder komplett entladen.


Wie bereits bekannt wird seit diesem Frühjahr der Weserdeich im Auftrag der Hafengesellschaft Bremenports auf einer Länge von 1.450 Meter ertüchtigt, wodurch der Deichfuß auch bis zu 15 Meter weiter in die Weser hin Insgesamt werden hierfür 23.000 Kubikmeter Sand, 38.000 Kubikmeter Kleiboden, 40.000 Tonnen Granitdeckwerkssteine, 18.000 Quadratmeter Deckwerksverguss mit Mörtel, 37 000 QuadratmeterGeotextil, 21.000 Quadratmeter Flies und sogenannte 15.000 Verkalitsteine verbaut.

Mit den 18 Zentimeter dicken Verkalitsteinen wird nicht nur der Treibselräumweg gepflastert, sie werden auch als Wellenschutzsicherung bis zu einer Höhe von 5 Metern im Deich verpflastert. Wenn der Deich fertig ist, werden 35.000 Quadratmeter Deichfläche mit Gras neu angesät. Gut drei Jahre soll es dann dauern, bis die Arbeiten am Mittelabschnitt, zwischen Höhe Fraunhofer-Institut und dem Parkplatz bei den beiden Windrädern, abgeschlossen sein wird.






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