• Christian Eckardt

Containeraussichtsturm durch Sturmschaden noch mindestens vier Wochen gesperrt



Schon im letzten Jahr war zum Leidwesen vieler Bremerhaven-Besucher der beliebte Aussichtspunkt im Hafen, der Container-Aussichtsturm an der Nordschleuse, aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Erst im Mai letzten Jahres konnte das beliebte und kostenfreie Ausflugsziel, mit den notwendigen Hinweisen zu den Abstandsregeln, wieder geöffnet werden. Hierzu wurden extra die Laufwege auf dem Turm durch gelbe Pfeile markiert.


Doch seit den heftigen Februar-Stürmen ist der 12,5 Meter hohe Turm, mit Blick auf die Lloyd Werft, den Autohafen, die Nordschleuse und das Containerterminal für Besucher wieder geschlossen.


Wie Dörte Behrmann, Pressereferentin bei der Erlebnis Bremerhaven mitteilte, musste der Containeraussichtsturm nach dem Orkan am 18. Februar gesperrt werden, da sich, verursacht durch den Sturm, nun ein Loch in der Balustrade auf der Galerie oben befindet. Dadurch ist für die Besucher keine Verkehrssicherheit gewährleistet. Es wurde sehr kurzfristig zur Schadensbehebung ein Metallbau-Unternehmen beauftragt. Das notwendige Material ist bestellt, jedoch kann derzeit ein Lieferdatum konkret nicht genannt werden, da die allgemeine Nachfrage höher ist als die Lagerbestände es sind. Derzeit geht man bei der Erlebnis Bremerhaven von einer Öffnung des Aussichtsturmes in rund vier Wochen aus, also auf jeden Fall nach Ostern aus.



Der Container-Aussichtsturm wurde vom damaligen Verkehrsverein Bremerhaven-Wesermünde e.V. im Jahre 1979 mit Hilfe von Geld- und Sachspenden von mehr als dreißig Firmen errichtet. Die rund 78 Quadratmeter große Aussichtsplattform steht auf einem Traggerüst, das von acht 40-Fuß und vier 20-Fuß-Containern umgeben ist. Die 12 Container sollen die Bedeutung des Containerumschlags für Bremerhaven aufzeigen. Vor hier oben gibt es einen guten Überblick über die Anlagen des stadtbremischen Überseehafens in Bremerhaven.

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