• Christian Eckardt

Containeraussichtsturm mit neuem Hygienekonzept wieder geöffnet


Die Hafenanlagen in Bremerhaven sind, wie alle anderen Häfen weltweit auch, bei Besuchern immer wieder eine besondere Sehenswürdigkeit, doch aus betrieblichen wie Sicherheitsgründen ist dem Publikum das Betreten der Anlagen nicht gestattet. Ein beliebtes Ziel in Bremerhaven ist daher der Containeraussichtsturm, von dem man aus rund 15 Metern Höhe einen Rundumblick auf den Container-Terminal, Auto-Terminal, Lloyd-Werft, Schleusen und das Kreuzfahrt-Terminal hat.


Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde auch der bei den Gästen der Seestadt sehr beliebte Containeraussichtsturm in der direkten Nachbarschaft zur Nordschleuse für Besucher gesperrt. Doch nun gibt es gute Nachrichten, denn der Aussichtsturm wurde mit einem neuen Hygienekonzept wieder geöffnet, wie die städtische Tourismusgesellschaft Erlebnis Bremerhaven mitteilte. So wurden unter anderem Hinweisschilder angebracht und Bodenmarkierungen verlegt, damit die Besucher die Laufwege einhalten, um die nötigen Sicherheitsabstände einzuhalten. Maximal zehn Personen dürfen nun oben auf der Plattform aufhalten. Dieses wird nicht kontrolliert, hier setzt die Tourismusgesellschaft bei der Einhaltung der Regeln auf die Mündigkeit der Bürger.



Der durch Geld- und Sachspenden von über 30 Firmen errichtete Turm wurde 1979 der Öffentlichkeit übergeben und besteht aus einem Traggerüst und zwölf Containern, 8 x 40 Fuß und 4 x 20 Fuß Containern. Eine rund 78 m² große Aussichtsplattform ermöglicht es den Besuchern Bremerhavens, den Betrieb im Container-Terminal, aber auch das Ein- und Durchschleusen von Schiffen durch die Nordschleuse zu beobachten. Von dort erhält man somit auch einen einmalig plastischen Einblick in den Arbeitsalltag eines modernen Container-Terminals.

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