• Christian Eckardt

Coronafälle auf Kreuzfahrtschiff „Amera“ Reise wird abgebrochen


Schiff wird am 4. Januar in Bremerhaven zurückerwartet Die aktuelle Weihnachts- und Silvesterreise auf dem Kreuzfahrtschiff „Amera“ von Phoenix-Reisen muss abgebrochen werden, da an Bord eine bislang nicht genannte Zahl an Coronafällen aufgetreten sind. Die „Amera“ ist am 21.12. zur Weihnachts- und Silvesterreise in Savona aufgebrochen, diese Reise endet nun vorzeitig in Bremerhaven am 04.01.2022, wohin das Schiff nun zurückkehrt.

Im ersten Reiseabschnitt über Weihnachten gab es keine besonderen Vorkommnisse. Doch nun, auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln, wurden an Bord mehrere Coronafälle identifiziert. Ob dieses Fälle unter den Passagieren oder den Crewmitgliedern aufgetreten sind, ist bislang nicht bekannt.

Infolge des geltenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls von Phoenix Reisen wurden die betroffenen Personen umgehend isoliert, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Weiterhin wurden alle Personen an Bord daraufhin auf das Coronavirus getestet. Bereits am Dienstag lief die „Amera“ planmäßig den Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria an, wo die Reise nun abgebrochen wurde. Die positiv getesteten Passagiere wurden ausgeschifft und in Quarantäne Hotels an Land gebracht.

Negativ getestete Passagiere hatten die Möglichkeit von Las Palmas aus zurück nach Deutschland zu fliegen, oder aber die direkte Rückreise an Bord zu blieben. An Bord wurden mittlerweile die Corona-Maßnahmen verschärft. Unter anderem gibt es nun feste Sitzplätze in den Restaurants, die eine bessere Kontaktverfolgung möglich machen sollen. Seit dem 29. Dezember befindet sich die „Amera“ nun auf der Rückreise nach Deutschland, wo es nach sechs Seetagen - ohne Zwischenstopp - am kommenden Montagmorgen, den 4. Januar an der Columbuskaje in Bremerhaven erwartet wird.

Die nächste geplante Reise der „Amera“ am 9.1.2022, auf der dann auch die Dreharbeiten zum ZDF-Traumschiff anstehen, soll eigentlich ins Mittelmeer führen. Ob diese Reise nun wie geplant stattfinden kann ist noch offen.

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