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Erste Entwürfe der 50 Meter langen Expeditionsyacht „Vega“ enthüllt

Autorenbild: Christian Eckardt
Christian Eckardt
vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

Umbauprojekt wurde vor zwei Jahren von Bremerhaven an eine niederländische Werft übertrag


Vor sechs Jahren traf ein besonderer Yachtkasko mit dem Namen „Vega“ im Bremerhavener Fischereihafen ein, für den ein umfangreicher Umbau geplant war. Doch das Projekt konnte hier nach einigen Jahren nicht fortgeführt werden und der Stahlkasko wurde anschließend zu einer niederländischen Werft geschleppt. Nun hat wurden erste Renderings des 50 Meter langen Schiffes veröffentlicht, wie das Schiff nach dem umfangreichen Umbau auf der Damen Maaskant Werft in Stellendam aussehen soll.





Die 1964 auf der Asi-Verken -Werft im schwedischen Åmål vom Stapel gelaufene „Vega“ diente ursprünglich als Eisbrecher und Leuchtturmversorgungsschiff. Vor über 20 Jahren wurde das Schiff von einem schwedischen Unternehmen erworben und zu einem Werftbetrieb in Penzance in Cornwall, Großbritannien, gebracht. Dort war ein Umbau in eine luxuriöse Expeditionsyacht geplant, der aber nicht zu Ende geführt werden konnte.


Im Juli 2020 traf die „Vega“ dann in einem unfertigen Zustand aus Südengland in Bremerhaven ein. Die Bremer Firma Dörries Yacht erhielt den Umbauauftrag. Doch wie in den Yachtkreisen üblich, blieb der Auftraggeber unbekannt.  Auch sonst war nicht viel von den Umbauten bekannt. Die „Vega“ lag für ein Jahr bei Stahlbau Nord in einer Halle, dort wurde das Schiff um knapp vier Meter verlängert und erhielt dort auch den rostroten Schutzanstrich. Und der 15 Tonnen schwere Motor wurde aus- und wieder eingebaut und dazwischen bei dem Motorenhersteller Zeppellin so umgebaut, dass er neuester Technik und modernsten Umweltansprüchen genügt. Denn die „Vega“ sollte auch in arktischen Regionen die strengen Anforderungen erfüllen.




Im Januar 2024 hieß es dann, dass der weitere Umbau der „Vega“ zur Expeditionsyacht in Bremerhaven nicht mehr erfolgen soll, sondern auf einer Werft in den Niederlanden.  Somit wurde der Kasko zur Damen Maaskant Werft in Stellendam, südlich von Rotterdam, geschleppt. Dort startete dann die nächste Phase eines umfassenden Modernisierungsprogramms. Im Dezember 2024 wurde die „Vega“ für weitere Umbauarbeiten in die Werfthalle verlegt, wobei das Projekt zur Umwandlung in ein Expeditionsschiff voranschreitet.


„Das Projekt hat sich in den vergangenen Monaten stetig weiterentwickelt. Von den Außenausbauarbeiten über die Innenausstattung bis hin zu den technischen Installationen schreiten die Arbeiten am gesamten Schiff voran“, erklärte Joris Saat, Manager Yacht Refit & Conversion bei der Damen Maaskant Werft. So sind umfangreiche Lackierarbeiten notwendig und im Inneren des Schiffes werden neue Wohnräume mit sorgfältig ausgewählten Materialien und Oberflächen geschaffen. „Es liegt noch viel Arbeit vor uns, aber wir sind stolz auf die erzielten Fortschritte und freuen uns darauf, Ihnen bald mehr mitteilen zu können.

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