• Christian Eckardt

FRS Elbfähre als Alternative für die gesperrte Autobahn A 7 bei Hamburg


Fährschiff ERNST STURM im neuen Anstrich - Foto FRS Elbfähre


Wieder alle vier Fähren der FRS Elbfähre Glückstadt Wischhafen im Einsatz


Rechtzeitig zum bevorstehenden Wochenende pendeln nach einer notwendigen Werftzeit nun wieder alle vier Elb-Fähren der FRS Elbfähre zwischen Glückstadt und Wischhafen. Somit ist die Reederei für die steigende Nachfrage u.a. aufgrund der Vollsperrung der A7 in Hamburg vom 18.-20. März gut gerüstet. In den nächsten Tagen pendelt die FRS Elbfähre von frühmorgens bis spätabends zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen, alle 30 Minuten gibt es eine Abfahrt je Hafen.


A7 bei Hamburg ab Donnerstagabend voll gesperrt


Ab Donnerstagabend ist für den Bau des Lärmschutztunnels Altona die Autobahn A7 über das ganze Wochenende zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Waltershof und Hamburg-Volkspark voll gesperrt. Die Sperrung soll insgesamt 79 Stunden dauern. Los geht es am Donnerstag um 22 Uhr. Ab Freitagabend (22 Uhr) wird die Sperrung noch einmal erweitert und die Autobahn in Richtung Norden bereits ab Hamburg-Heimfeld gesperrt. Die gesperrte Strecke soll voraussichtlich am Montag um 5 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.


Am Freitag werden Staus befürchtet


Die ungewöhnlich lange Sperrung sei wegen der Spannweite der Brücken und des komplizierten Verfahrens unvermeidbar, sagte Projektleiter Christian Rohde. "Wir sind uns der Tatsache durchaus bewusst, dass wir dadurch, dass wir einen Freitag mit dabei haben, natürlich ein deutlich größeres Verkehrschaos produzieren werden." Der Sprecher der Bundesprojektgesellschaft DEGES, Christian Merl, erklärte, dass Freitag der große Tag des Jahres ist und man dort erhebliche Stauungen erwartet. Somit wurden alle Autofahrerinnen und Autofahrer eindringlich aufgefordert, ihr Fahrzeug an dem Tag möglichst stehen zu lassen und das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs und die Möglichkeiten des Homeoffice für den betreffenden Zeitraum in Erwägung zu ziehen. Logistikunternehmen werden gebeten, ihre geplanten Fahrten frühzeitig umzudisponieren oder mehr Zeit für Lieferfahrten einzuplanen. Als Alternative steht zudem die FRS Elbfähre zur Verfügung, die nun den Fahrplan erweitert hat.


Am 17. März ist das letzte Schiff aus dem alljährlichen, planmäßigen Werftaufenthalt von der Peters Werft in Wewelsfleth an seinen Einsatzort zurückgekommen. Alle vier Schiffe wurden dabei auf Herz und Niere geprüft und kleinere Instandsetzungsarbeiten wurden vorgenommen. Auf der „Wilhlem Kroos“ wurde zudem die Maschine überholt. Auffällig ist nun das neue einheitliche Design der Fährschiffe, denn diese strahlen nun in den FRS-Hausfarben, in einem freundlichen rot-weiß. Auch das Wappentier der FRS-Gruppe, der Delphin springt nun über die Reling der Fähren. Seit dem 22. Oktober 2020 gehört die Elbfähre Glückstadt – Wischhafen zu der in Flensburg beheimateten Reederei-Gruppe FRS, die die bis dato die familiengeführte Reederei mit über 150-jähriger Firmengeschichte in Altersnachfolge übernahm. Über 500 internationale Speditionen nutzen heute die rund 4,5 Kilometer lange Strecke der Elbfähre als Alternative zum Hamburger Elbtunnel, die jährlich über 600.000 Fahrzeuge transportiert.


Neben dem neuen Schiffsanstrich gibt es eine weitere Änderung, denn alle vier Schiffe wurden jetzt mit Internet ausgestattet, so dass die für die Kunden nun eine kontaktlose Kartenzahlung an Bord möglich ist. Die Fahrgäste können nun kontaktlos mit Karte zahlen. Die Überfahrt mit einem Pkw 4,51 m bis 5,00 m inkl. zwei Personen kostet 13,- Euro, ein Wohnmobil bis 7 m inkl. zwei Personen 27,- Euro.


Den aktuellen Fahrplan und Fahrpreise können Interessierte unter www.frs-elbfaehre.de einsehen.

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