• Christian Eckardt

Gesamte Nordmole in Bremerhaven muss zurückgebaut werden



Nachdem am Dienstagmorgen ein 50 Meter langes Mittelstück der einsturzgefährdeten Nordmole im Bereich der Geestemündung eingestürzt ist, wird nun schnellstmöglich der verbliebene Rest der maroden Mole zurück gebaut, wie Robert Howe, Geschäftsführer der Hafengesellschaft Bremenports auf einer Pressekonferenz mitteilte. Bis aber der schon seit ein paar Jahren geplante Neubau der Nordmole wieder steht, diese soll vermutlich bis 2026 fertiggestellt sein, wird eine provisorische Buhne wahrscheinlich aus Sandsäcken im Bereich des Weserstrandbades errichtet. Denn durch hoch auflaufendes Wasser wird der Sand vom Strandbad in den Geestevorhafen gespült. Dies hat zur Auswirkung, dass das Weserstrandbad in den nächsten Jahren nur eingeschränkt nutzbar sein wird.



Die am Dienstag abgebrochenen Stücke der Nordmole sollen auch noch aus der Geeste geborgen werden, allerdings ganz zum Schluss der Arbeiten, da dieses Stück derzeit keine Gefährdung für den Schiffs- und Fährverkehr darstellt. Anfang Oktober soll die Einfahrt zur Geeste, wenn das Fundament des alten Molenleuchtturms abgetragen ist, außerdem ein provisorisches Leuchtfeuer bekommen.

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