• Christian Eckardt

Lloyd Werft Bremerhaven ist mit Yachtprojekt „Diva“ für Award nominiert

Die Bremerhavener Lloyd Werft ist mit dem im letzten Jahr vorstellten Yachtkonzept „Diva“, eine 96,50 Meter lange Motoryacht, bei den International Yacht & Aviation Awards 2020 für den Preis für „Yachtkonzepte über 40 Meter“ nominiert worden. Die Projektstudie für die über sechs Decks verfügende „Diva“ wurde zusammen mit dem Bremerhavener Yachtdesginbüro judel/vrolijk entwickelt. Dabei überzeugt dieses Projekt durch die dynamischen und sportlichen Linien, die von judel/vrolijk kreiert wurden, die sich auf Segelyachten beziehen, der vertikale Bug, die umgekehrte schiere Linie und den segelähnlichen Mast. Ab dem 5. August findet nun auf der Homepage des Veranstalters das Online-Voting statt und die Preisverleihung erfolgt nun am 4. September auf der italienischen Insel Capri. Ursprünglich sollte die Preisverleihung im Rahmen einer großen Gala bereits im Mai in Venedig erfolgen, doch durch die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie musste die Veranstaltung verschoben werden. Die Lloyd Werft Bremerhaven, hat sich nach dem Verkauf auf die asiatische Genting Gruppe neu aufgestellt und bietet neben den klassischen Reparaturarbeiten auch Yachtneu- und Umbauten an. Nach der 115 Meter langen „Luna“ und dem aktuellen 140-Meter Projekt „Solaris“, das derzeit im Schwimmdock 3 entsteht, sowie der geplanten finalen Ausrüstung der 183 Meter Forschungs- und Expeditionsyacht „REV Ocean“ ab dem Spätsommer, könnte die „Diva“ ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Werft sein. Bislang gibt es aber für dieses Yachtkonzept zwar regen Zuspruch, aber noch keinen Interessenten. In einer früheren Pressemittteilung der Werft hieß es, dass bei einem möglichen Baustart im Sommer 2020 eine Ablieferung im Sommer 2023 möglich wäre.


Der Antrieb der „Diva“ soll diesel-elektrisch mit vier Generatoren (je 951 kW) und zwei Pods erfolgen, um eine hohe Wendigkeit und Kraftstoffeffizienz zu gewährleisten In den Kabinenbereichen gibt es bodentiefe Fensterfronten. Zwei Terrassen im hinteren Spa-Bereich, private Balkone für die Gästekabinen und eine Front-Lounge, die zum Kino umgebaut werden kann, ermöglichen es, dass man den Innenraum weit nach außen öffnet. Zur Ausstattung gehören außerdem ein über 8 Meter langer Infinity-Pool im hinteren Teil des Hauptdecks, eine großzügige Wellness- und Entertainment-Oase von rund 300 m² sowie zwei 18 m² große Terrassen, die ein »Open Sea Beach Club Feeling« ermöglichen sollen. Auf dem Eignerdeck bietet ein Lounge mit einer Bartheke Platz für bis zu sechs Gäste mit Blick über das Achterschiff. Eine Lounge am Brückendeck entfaltet am Abend ihren Charme durch einen zentralen Kamin, der von bequemen Sitzen für bis zu zwölf Gäste eingerahmt ist, um ein „Lagerfeuer-Feeling“ auf See zu genießen. Auf dem großen Vordeck des Projektes „Diva“ ist ein Hubschrauberlandeplatz vorgesehen, auf dem sechssitzige Helikopter landen können und somit einen reibungslosen Gästetransport ermöglichen.


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