• Christian Eckardt

Plantours setzt Hochseekreuzfahrten mit der „Hamburg“ bis März 2021 aus

Modernisiertes Kreuzfahrtschiff startet mit Mittelmeer-Route am 17. März 2021


Plantours Kreuzfahrten aus Bremen wird, aufgrund der Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie, erst ab dem 17. März 2021 mit dem Hochseekreuzfahrtschiff „Hamburg“ wieder auf Große Fahrt gehen. Dann startet das Kreuzfahrtschiff zur ersten Reise durch das Mittelmeer nach Piräus ab. Damit setzt Plantours den aktuellen Fahrplan für die geplanten Winter-Routen 2020/21 nach Kanada, USA, Kuba, Karibik, Südamerika und in die Antarktis aus. Möglich wird die Pause auch durch die Unterstützung des italienischen Mutterkonzerns des Bremer Veranstalters, der Ligabue Group. Diese hatte trotz der plötzlichen Reiseabsagen durch die Covid 19-Pandemie bereits die umfangreiche Modernisierung der 144 Meter langen „Hamburg“ auf der Blohm + Voss Werft in Hamburg in diesem Frühjahr ermöglicht. Dabei wurden auf dem für maximal 400 Passagiere ausgelegten Kreuzfahrtschiff unter anderem die öffentlichen Räume wie auch die Kabinen modernisiert. Das 1997 in Wismar als „C.Columbus“ erbaute Kreuzfahrtschiff wurde 2012 von Hapag-Lloyd Cruises von Plantours übernommen.


Größtmögliche Planungssicherheit für Geschäftspartner und Passagiere


Oliver Steuber, Geschäftsführer Plantours Kreuzfahrten erklärte hierzu: „Jetzt sind sämtliche Optionen für die Durchführung unseres attraktiven Winterprogramms nacheinander unmöglich geworden. Alternative Routen über den gesamten Winter hinweg wären nicht ausreichend attraktiv gewesen.“ Dabei sei die Akzeptanz für diese Vorgehensweise bei Geschäftspartnern sehr hoch, Passagiere hätten nach ersten Gesprächen ebenfalls sehr positiv reagiert: „Jetzt geben wir größtmögliche Planungssicherheit“, so Oliver Steuber. In der Tat legt weltweit quasi keine Reederei zu den eigentlich geplanten Reisezielen ab, sondern versucht, mit wenigen Schiffen und teils auch ohne Hafenstopp überhaupt Reisen anzubieten. Das Programm von Plantours Kreuzfahrten besticht indes durch außergewöhnliche Ziele, schon mehrfach wurde die kleine „Hamburg“ deshalb für dieses besondere Routing ausgezeichnet. Buchungen für nächstjährige Saison liegen über Vorjahresvergleich „Unsere beiden Herzstücke des Winterfahrplans, nämlich die Reisen zu den Großen Seen in den USA und Kanada sowie die Expeditionen in der Antarktis, sind wegen der Beschränkungen und auch Fluganbindungen nicht realisierbar“, erklärt Oliver Steuber weitere Hintergründe. „Unsere Kunden zeigen absolutes Verständnis, buchen bereits die Reisen des Programms 2021.


Für die Buchungen der gesamten Saison 2021/22 zeigt sich im Vorjahresvergleich ein Plus. Hier spüren wir verstärkt die Nachfrage auch wegen der Schiffsgröße mit maximal 400 Gästen.“ Bis zum Neustart im kommenden Frühjahr wird die „Hamburg“ die bis vor kurzem noch in der Deutschen Bucht auf Reede lag, nun in Portugal aufgelegt. Während die „Hamburg“ somit für die Hochsee-Kreuzfahrten eine Pause einlegt, ist die Nachfrage nach Flussreisen enorm hoch: Der erst Ende Juni getaufte Neubau „Lady Diletta“ wird auch kurzfristig sehr gut gebucht. Gleiches gilt für die anderen Flussschiffe. Oliver Steuber: „Die Hygienemaßnahmen werden sehr gut akzeptiert und die Passagiere wissen gleichzeitig, dass sie quasi stündlich von Bord gehen und nach Hause reisen könnten.“

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