• Christian Eckardt

Saga bestätigt spätere Ablieferung der „Spirit of Adventure“


Meyer Werft nennt noch keinen konkreten Ablieferungstermin


Die britische Reederei Saga Cruises hat nun bestätigt, dass sich der Bau und somit auch die Ablieferung des zweiten Neubaus der Meyer Werft, der „Spirit of Adventure“ verspätet. Begründet wird dies unter anderem durch Arbeits- und Reisebeschränkungen auf der Meyer Werft durch die aktuelle Corona-Pandemie. Somit kann das Kreuzfahrtschiff nicht wie geplant am 19. August zur Jungfernreise in Portsmouth starten. Das Kreuzfahrtschiff mit einer Kapazität für 999 Passagiere ist eine Schwester der „Spirit of Discovery“, die die Meyer Werft im letzten Jahr ablieferte. Saga Cruises bestätigte nun, dass sie eng mit der Werft zusammenarbeite, um einen neuen Starttermin für die Ablieferung, Taufe und Jungfernfahrt abzustimmen, bislang gibt es hierzu noch keine neuen Daten. Zudem hat das Schiff noch nicht einmal das Baudock I der Werft verlassen.

Die „Spirit of Discovery“ und die „Spirit of Adventure“ bestechen nach Angaben der Werft durch ihren eleganten und blauen Rumpf und durch das außergewöhnliche Exterior- und Interior-Design. Sie können je 999 Passagiere aufnehmen und sind für Menschen ab 50 Jahre konzipiert – und entsprechend ausgestattet. Auf allen Decks trumpfen die zwei Schwesterschiffe mit edlem Ambiente auf: mit einem Theater, einer Bibliothek, einem Golfsimulator und kleinen Poolanlagen zum Beispiel. Neben diversen stilvollen Restaurants und Bars beherbergen die Saga-Schiffe selbstverständlich auch ein Theater mit 444 Sitzplätzen, eine große Bibliothek sowie ein Fitness- und über 500 Quadratmeter großes Wellnessareal. Zudem verfügt jede Kabine an Bord verfügt über einen eigenen Balkon. Die beiden Schwesterschiffe sind 236 Meter lang und 31,2 Meter breit und zählen somit nicht zu den ganz Großen Kreuzfahrtschiffen. Ihr Standard ist jedoch in jeder Hinsicht spitze, denn die beiden Saga-Schiffe zeichnen sich auch durch ein umwelt- und ressourcenschonendes Design und eine entsprechende Ausstattung aus.


Durch die Folgen der Corona-Pandemie sind auch weitere Projekte der Meyer Werft betroffen, so wird auch die „Iona“, die ursprünglich schon Anfang Mai abgeliefert werden sollte, erst im Laufe des Sommers an die britische Reederei P&O Cruises abgeliefert. Mittlerweile ist die „Iona“ nach einer ersten dreitägigen Probefahrt in Rotterdam eingetroffen, wo das Schiff im Trockendock von Damen Verolme trockengestellt wurde. Hier soll unter anderem ein Schaden an einem Bugstrahlruder behoben werden. Wie lange das Schiff in der niederländischen Werft bleibt und wann es zur finalen Ausrüstung und Übergabe an die Reederei nach Bremerhaven zurückkehrt ist bislang noch nicht bekannt.


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