• Christian Eckardt

Update: Saisonstart mit Katamaran „Halunder Jet“ nach Helgoland muss verschoben werden

Aktualisiert: März 31



Der Verkehr mit dem Passagierkatamaran „Halunder Jet“ von Hamburg über Cuxhaven nach Helgoland wird aus gegebenem Anlass vom 26.03.2021 bis einschließlich 11.04.2021 nicht aufgenommen. Der Saisonbeginn verschiebt sich entsprechend, teilte die Reederei FRS Helgoline jetzt mit.


Die Verschiebung des Saisonstarts nutzte FRS Helgoline nun für eine kurzfristige Dockzeit bei Bredo Dry Docks in Bremerhaven, um einen der vier Waterjets nachzujustieren. Da bei der Mützelfeldwerft in Cuxhaven alle Dockplätze belegt waren, nahm der Katamaran somit Kurs auf die Unterweser, wo er am 30. März, im neuen FRS-Anstrich, eintraf.


Wie die Reederei mitteilte hat das Wohl und die Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter an Bord oberste Priorität. In der aktuellen Situation prüft und verbessert sie kontinuierlich die Hygienemaßnahmen und legt größten Wert auf Abstände und spezielle Vorkehrungen zur Minimierung der direkten Kontakte.

Doch die aktuelle Einstellung des Schiffsverkehrs nach Helgoland bis zum genannten Datum ist keine Abwägung seitens der Reederei, sondern beruht auf der aktuellen Verfügung der Landesregierung Schleswig-Holsteins.



Der vor drei Jahren von der Austal-Werft in Cebu auf den Philippinen für 17 Millionen Euro abgelieferte Katamaran verkehrt mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 35 Knoten zum Roten Felsen inmitten der Nordsee. Maximal 680 Passagiere können in drei verschiedenen Sitzplatzkategorien in modernen Pullman Sitzen Platz nehmen und sich während der Überfahrt vom Servicepersonal mit Speisen und Getränken verwöhnen lassen, in den aktuellen Corona-Zeiten ist die Passagierkapazität aber an Bord eingeschränkt. Somit gibt es auch in diesem Jahr wieder Pläne der Reederei, ab dem 1. Mai wieder den Katamaran „San Gwann“ auf der Strecke zwischen Cuxhaven und Helgoland einzusetzen, dieses natürlich alles vorbehaltlich der aktuellen Entwicklung und behördlichen Auflagen im Rahmen der Corona-Pandemie

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