• Christian Eckardt

Viva Cruises startet ab April 2021 mit dem Hochseeschiff „Seaventure“ ab Bremerhaven


Mit dem Expeditionskreuzfahrtschiff „Seaventure“ begibt sich das bislang nur im Flusskreuzfahrtgeschäft tätige Unternehmen Viva Cruises, eine Tochter der Scylla Gruppe mit Sitz in der Schweiz, in ein ganz neues Gefilde. Bei dem 111,5 Meter langen Schiff, dabei handelt es sich um die ehemalige „Bremen“ von Hapag Lloyd Cruises. Bedingt durch die Marktlage und die hohe Nachfrage nach Abfahrten ab und bis Deutschland plant Viva Cruises die ersten Fahrpläne ab April 2021 mit Abfahrten ab und bis Bremerhaven.

Auf ausgewählten Routen wird das Schiff dann die Nord- und Ostsee bereisen. Als kleines Expeditionsschiff verfügt die „Seaventure“ über 82 Kabinen und Suiten für maximal 164 Gäste und kann durch ihre Größe und den 14 bordeigenen Zodiacs auch kleinere Häfen und besondere Orte ansteuern.



Rendering Viva Cruises


Auf der Jungfernfahrt vom 18. bis zum 25. April 2020 haben die Passagiere von VivaCruises die Möglichkeit die „Seaventure“ auf einer achttägigen Kreuzfahrt kennenzulernen. Vom Kreuzfahrtterminal in Bremerhaven geht es auf eine abwechslungsreiche Route über Wismar, Stettin, Stralsund, Kopenhagen, Helgoland und Hamburg wieder zurück nach Bremerhaven. Die Sieben-Nächte-Kreuzfahrt kostet ab 2.795 Euro pro Person in der Außenkabine.

Nach der Jungfernfahrt folgen weitere Sieben-Nächte-Kreuzfahrten, deren Start- und Zielhafen ebenfalls Bremerhaven ist und die unter anderem Ziele wie Malmö, Kristiansand, Göteborg, Sylt, eine Tagespassage durch den Nord-Ostsee-Kanal und Honfleur ansteuern. Auch diese Reisen sind ab 2.795 Euro pro Person in der Außenkabine buchbar.

Bei allen Reisen erwartet die Passagiere eine legere Viva Cruise-Lifestyle Atmosphäre und ein All-Inclusive-Konzept. Hier sind ganztags nicht nur Vollpension, sondern auch hochwertige Getränke, Softdrinks, Kaffeespezialitäten sowie die stets gefüllte Minibar enthalten. Kulinarische Köstlichkeiten erleben die Gäste im Restaurant SEAVENTURE’s mit flexiblen Essenzeiten und einer internationalen Küche, bei der viel Wert auf lokale Gerichte aus den jeweiligen Regionen gelegt wird. Ob in den geräumigen Außenkabinen, in den öffentlichen Bereichen, wie Bar oder Restaurant sowie im Fitnessstudio oder in der Bibliothek sollen Gäste ihre Reise in vollen Zügen genießen.



Die Schweizer Reederei Scylla AG gilt seit 1973 als "Pionier der Flusskreuzfahrt" und hat sich mit dem Bau innovativer Schiffe nicht nur im Charter-Geschäft erfolgreich einen Namen gemacht. 2018 gründete das Familienunternehmen mit Viva Cruises einen eigenen Flussreiseveranstalter - und baut jetzt mit der „Seavenutre“ ein weiteres Standbein in der Hochseekreuzfahrt auf. Insgesamt gehören Scylla derzeit rund 30 Flusskreuzfahrtschiffe, auf denen jeweils bis zu 220 Gäste Platz finden. Arno Reitsma: "Wir möchten unsere über Jahrzehnte gewachsene Erfahrung aus dem Flussbereich auf einem Hochseeschiff mit vergleichbarer Gästeanzahl einsetzten. Dafür eignet sich die ehemalige „Bremen“ perfekt. Auch unsere nautische und technische Kompetenz kommt hier zum Tragen. Darüber hinaus können wir so unseren bestehenden Kunden Neues in geschätzter Scylla-Qualität bieten und unseren Kundenstamm erweitern."


Derzeit befindet sich das 1990 in Finnland erbaute Kreuzfahrtschiff noch an der Pier der Neptun-Werft in Rostock-Warnemünde, soll aber noch vor dem geplanten Saison-Start im April auf einer belgischen Werft renoviert werden.

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