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  • AutorenbildChristian Eckardt

Automobil-Reederei Sallaum Lines nimmt neue Verbindung von Europa in die USA auf



Die in der Schweiz ansässige Reederei Sallaum Lines, ein globales Unternehmen in der Automobillogistik, kündigt eine neue Verbindung zwischen Europa und den Vereinigten Staaten an. Dieser monatliche Dienst wird von den europäischen Verladehäfen Bremerhaven, Antwerpen und Southampton an die US-Ostküste zu den Häfen in Freeport, Jacksonville, Baltimore und Newark führen.

„Die Einführung dieser neuen Route spiegelt unser strategisches Engagement wider, auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen und mehr Auswahl, überlegenen Komfort und außergewöhnlichen Service zu bieten“, wie die Reederei jetzt mitteilte.

Die 2010 von Ibrahim Sallaum gegründete RoRo-Reederei Sallaum Lines gilt nach eigenen Angaben als acht größtes Automobil-Reedereiunternehmen, das sich vor allem auf den Transport von Fahrzeugen zwischen den USA, Europa und Afrika spezialisiert hat. Aktuell betreibt die Reederei acht gebrauchte Car Carrier mit einer Transportkapazität zwischen 4.000 und 5.100 CEU (Car Equivalent Units) und steuert schon jetzt regelmäßig für Liniendienste nach West- und Südafrika die Verladehäfen in Bremerhaven an.

Erst im Sommer hatte Sallaum Line bei der China Merchants Jinling Shipyard bis zu sechs weitere Dual-Fuel-LNG-Schiffe geordert, die ab 2026 abgeliefert werden sollen. Im Auftrag befinden sich vier feste und zwei optionale Schiffe mit der Bezeichnung mit einer Kapazität für bis zu 7400 CEU. Zuvor wurden schon zwei neue Autotransporter bei der chinesischen Fujian Mawei Shipbuilding bestellt, die im Jahr 2025 in Fahrt kommen sollen.


Rendering Sallaum Lines


Die kürzlich bei China Merchants Jinling bestellten Schiffe werden über 13 Fahrzeugdecks sowie über eine Landstromfunktion verfügen. Mit einer Länge von 200 Metern, einer Breite von 38 Metern und einem Tiefgang von 10 Metern werden die Einheiten laut Sallaum Lines einen effektiven Frachtumschlag gewährleisten und die betriebliche Effizienz maximieren. Entworfen und entwickelt wurden die Neubauten von dem finnischen Designbüro Deltamarin, die dann auch die Tier-3-Anforderungen der IMO erfüllen werden.



Bei der abgebildeten 182 Meter langen SILVER SKY im Kaiserhafen, aufgenommen am 9.10.2023 handelt es sich um den im Jahr 2010 als "Cary Rickmers" erbauten Autofrachter mit einer Kapazität für 4.900 ceu. Erst vor kurzem erhielt der Frachter den neuen, atuellen rot-weißen Rumpfanstrich bei einem Werftaufenthalt in Antwerpen.

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