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Bremerhaven lädt Marineschiffe aus aller Welt zur SAIL 2030 ein

Autorenbild: Christian Eckardt
Christian Eckardt
vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren wirbt in Berlin für Windjammertreffen


Das Organisationskomitee der SAIL 2030 hat die ersten Einladungen ausgesprochen, das internationale Windjammerfestival im August 2030 zu besuchen. Adressiert waren die Einladungsschreiben an Militärattachés aus aller Welt, die in Berlin zusammengekommen sind. 


Der Inspekteur der Marine hatte die in Deutschland akkreditierten internationalen Militärattachés zu seiner Jahrestagung eingeladen und dabei Bremerhaven ermöglicht, die SAIL zu präsentieren. Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren warb für eine möglichst große Beteiligung internationaler Segelschulschiffe. Seine Botschaft: „Die Welt ist vom 14. bis 18. August 2030 wieder zu Gast in Bremerhaven. Wir freuen uns auf Sie, auf Ihre Schiffe und auf Ihre Besatzungen!“



Die Vorbereitungen für die SAIL 2030 nehmen jetzt langsam Fahrt auf. Im Dezember wird das Organisationskomitee zu seiner zweiten Sitzung zusammenkommen. „Wir sind glücklich, dass sich wieder beinahe alle Einrichtungen und Organisationen in der Stadt an unserem einzigartigen Festival beteiligen werden“, sagt Michael Gerber. Der Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH führt auch die Geschäfte des Organisationskomitees.


Gebaut in Bremerhaven: Mehr als 250 Tiefwasser-Segler


Bremerhaven ist seit seiner Gründung vor bald 200 Jahren eng mit der Seefahrt verbunden. Mehr als 250 Tiefwasser-Segelschiffe wurden hier gebaut. Auch die erste deutsche Marine wurde in Bremerhaven gegründet. Bis heute prägen große Schiffe, internationale Begegnungen und die maritime Tradition die Identität der Stadt. Die alle fünf Jahre stattfindende SAIL sei für die Stadt unverzichtbar, betonte von Haaren. „Wir lieben dieses internationale Windjammertreffen, die besondere Atmosphäre in unseren Häfen und vor allem die Möglichkeit, Gastgeber für Segelschiffe aus aller Welt zu sein. Die Menschen in Bremerhaven können die nächste SAIL schon jetzt kaum erwarten.“



„Alexander von Humboldt II“ wird wieder FlaggschiffMehr als 1,3 Millionen Menschen besuchten 2025 das maritime Großereignis in den Havenwelten und im Fischereihafen. „Daran möchten wir anknüpfen“, sagte Veranstaltungsleiter Henning Dörr von der Erlebnis Bremerhaven GmbH in Berlin. Er präsentierte den Attachés die Planungen für die nächste SAIL zusammen mit Schiffsmanagerin Julia Baecher. „Die internationalen Großsegler sind das Herzstück unserer Veranstaltung. Sie machen die SAIL zu einem einzigartigen Erlebnis“, sagte er. Die „Alexander von Humboldt II“ – die grüne Ikone Bremerhavens – wird 2030 erneut das Flaggschiff der SAIL sein und übernimmt im nächsten Sommer die Rolle der segelnden Botschafterin. 



Einladungen überreicht: Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren im Gespräch mit dem Militärattaché von Uruguay, Kapitän zur See Mario Vaucher.

Foto: Baecher_Erlebnis Bremerhaven


Unterstützung beim Auswärtigen Amt angefragt


Der rechtzeitige und persönliche Kontakt zu den internationalen Marinen sei für einen Erfolg von besonderer Bedeutung, sagte Julia Baecher. Nach dem Treffen mit den Marineattachés setzt das Organisationskomitee wieder auf die Unterstützung des Auswärtigen Amtes, im kommenden Jahr die Einladungen auf politischer Ebene zu erneuern. „Die SAIL ist gelebte Völkerverständigung“, sagte von Haaren. „Gerade in unserer heutigen Zeit sind Begegnungen zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Nationen von unschätzbarem Wert.“

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