• Christian Eckardt

Container-Binnenschiff "Hyperion" drohte im Geestevorhafen in Bremerhaven zu sinken



Die Berufsfeuerwehr Bremerhaven kommt derzeit nicht zur Ruhe, denn neben dem schon seit über eine Woche andauernden Brand auf dem Frachtschiff „Lascombes“ wurde die Feuerwehr am Donnerstagabend zu einem Noteinsatz in den Geestevorhafen gerufen. Dort drohte das 85 Meter lange und mit Container beladene Binnenschiff „Hyperion“ nach einem Wellenschlag im Vorschiffsreich zu sinken. Das Schiff hatte an der Stromkaje bei Eurogate Container gelöscht, als der Wassereinbruch bemerkt wurde.


Der Schiffsführer nahm daraufhin Kurs auf die Geestemündung, informierte aber zuvor schon die Einsatzleitstelle der Feuerwehr. Umgehend wurde durch die Einsatzkräfte eine Vielzahl von Pumpen zur Stabilisierung des Schiffes eingesetzt. Auch wurde das THW Bremerhaven mit einer Spezialpumpe und zur Ölabwehr angefordert. Die Maßnahmen zeigten schnell Wirkung und das Schiff konnte rasch wieder stabilisiert werden. Nach rund zwei Stunden Einsatz wurden die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen. Das THW Bremerhaven verlegte vorsorglich eine Ölsperre um die Ausbreitung von eventuell austretenden Betriebsstoffen zu verhindern. Die Ermittlungen hat die Wasserschutzpolizei Bremen übernommen.



Die im niedersächsischen Friesoythe beheimatete „Hyperion“ wurde 1972 in den Niederlanden erbaut und verkehrt im Dienst der Norddeutschen Wasserweg Logisik mit Sitz in Bremen unter anderem zwischen Bremerhaven und Oldenburg.

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