• Christian Eckardt

Containerterminal NTB erhält 27 Hybrid-Van Carrier von Kalmar



Das North Sea Terminal Bremerhaven (NTB), die größte Containeranlage im Überseehafengebiet von Bremerhaven, geht bei der Umsetzung umweltfreundlicher Lösungen weiter voran. Daher hat die Terminalbetreibergesellschaft 27 Hybrid-Van-Carrier von Kalmar gekauft, die im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen effizienter und nachhaltiger sind, wie Kalmar nun mitteilte.


Mit einer Flotte von über 100 Straddle bzw. Van Carriern hat sich die NTB North Sea Terminal Bremerhaven GmbH & Co., Betreiberin des gleichnamigen Containerterminals, entschieden, von konventionellen auf Hybridfahrzeuge umzusteigen. Im Jahr 2023 erhält das deutsche Terminal daher 27 Hybrid-Van-Carrier von Kalmar. Kalmar ist ein Unternehmen von Cargotec, eine in Finnland ansässige Herstellergruppe Cargotec von Hebezeugen.

„Diese Investition in Hybridtechnologie wird uns helfen, den Weg für eine ökoeffizientere Zukunft an unserem Terminal zu ebnen. Wir sind zuversichtlich, dass die hohe Leistung der neuen Straddle Carrier von Kalmar uns auch in Zukunft in der Lage sein wird, exzellenten Kundenservice zu bieten“, sagte Sören Krüger, General Manager für Finanzen und Verwaltung bei NTB.


Jeder Kalmar Hybrid Straddle Carrier kann dabei Emissionen um bis zu 40 Prozent reduzieren, indem er ein regeneratives Energiesystem verwendet, das mit einem hocheffizienten Dieselmotor gekoppelt ist, der weniger Kraftstoff verbraucht. Die Fahrzeuge arbeiten zudem sehr leise. Darüber hinaus sind die Hybrid-Van-Carrier mit der Kalmar AutoStrad-Lösung ausgestattet, die der Automatisierung des Containerumschlags an den Terminals dient. Dies führt zu einer Verringerung der Lichtverschmutzung, da die Fahrzeuge Container im Dunkeln sicher bewegen können.


Die Van Carrier verfügen je nach Ausstattung über eine Hubkapazität zwischen 40 und 60 Tonnen und können bis zu 4 Container übereinander stapeln. Nach Herstellerangaben sind die Fahrzeuge einfach und sicher zu warten und haben Wartungsintervalle von bis zu 1000 Stunden. Für den manuellen Betrieb die Fahrzeuge über eine ergonomisch gestaltete Kabine, in der alle Elemente leicht zu erreichen sind. Alle Fahrzeuge sind mit einer aktiven Stabilitätskontrolle ausgestattet, die Geschwindigkeit, Wenderadius und Spreaderposition kontinuierlich überwacht und bei Bedarf verhindert, dass der Straddle Carrier beschleunigt wird. Zudem verfügen die Hybrid-Fahrzeuge über ein Seilhubsystem mit nur acht Seilrollen, wodurch sie hocheffizient, sicherer und wartungsfreundlicher sind als andere Hubsysteme, so Kalmar.


Foto: Kalmar

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