• Christian Eckardt

Fregattenneubau von Stahlbau-Nord auf dem Weg ins Schwimmdock



Am Freitag wurde der erste von insgesamt drei Fregattenneubauten von Stahlbau-Nord (SBN), mit dem Taufnamen „Al Azis“, von der Ausrüstungspier an der Labradorstraße im Fischereihafen ins Schwimmdock bei der Bredo-Werft überführt. Hier stehen bei dem 120 Meter langen Neubau, der im Unterauftrag für die Kieler Werft TKMS für die ägyptische Marine gefertigt wird, vermutlich noch Arbeiten am Unterwasserschiff an. Auskünfte zu dem Projekt werden von Stahlbau-Nord, ein Unternehmen der Bremerhavener Rönner-Gruppe, nicht getätigt.


Die Fregatte, die zum Teil schon bewaffnet und technisch ausgerüstet ist, wurde dabei mit Hilfe des Boluda-Schleppers „VB Bremerhaven“ und dem Mehrzweckschiff „BHV Supplier“ von dem Rönner-Tochterunternehmen BVT Chartering von der Ausrüstungspier zum Schwimmdock überführt. Hierzu wurde das Mehrzweckschiff mit einer von BVT gefertigten so genannten Schubschulter ausgestattet, die passgenau auf die Abmessungen der Bugsektion der Fregatte konstruiert wurde. Damit konnte die Fregatte problemlos und präzise ins Schwimmdock 3 der Bredo-Werft bugsiert werden.



Bislang liegen keine Angaben über die Dockzeit bei der Bredo-Werft vor, noch wann Stahlbau-Nord die Fregatte an TKMS übergeben wird.

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