• Christian Eckardt

Israel-Kreuzfahrten mit Meyer-Neubau „Odyssey of the Seas“ abgesagt



Kreuzfahrtschiff wird in die USA geschickt


Das am 31. März 2021 an der Columbuskaje in Bremerhaven offiziell von der Papenburger Meyer Werft an Royal Caribbean International abgelieferte Kreuzfahrtschiff „Odyssey of the Seas“ wird aufgrund der aktuellen Unruhen in Israel den dort geplanten Kreuzfahrtbetrieb nicht aufnehmen.


Aufgrund der schweren Kämpfe zwischen Israel und den Palästinensern im Gazastreifen wird das Kreuzfahrtschiff nicht wie geplant am 2. Juni erstmals von Haifa aus mit geimpften Passagieren auf Kreuzfahrt gehen, die amerikanischen Reederei Royal Caribbean hat die Reisen abgesagt. Geplant war, dass der Meyer-Neubau von Juni bis Oktober 2021 Kreuzfahrten in die griechischen Destinationen Rhodos, Santorini, Mykonos und Athen in Griechenland sowie Limassol auf Zypern unternimmt. Dabei waren diese Reisen nur für vollständig geimpfte Israelis vorgesehen. Für die rund 25 Kreuzfahrten hatte man mit rund 50.000 Passagieren auf dem Kreuzfahrtschiff gerechnet.


Doch die aktuelle politische Lage und der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern im Gazastreifen und der anhaltenden Kämpfe hat die Reederei dazu bewogen, die Reisen abzusagen. Wie die Reederei mitteilte, werde man, aufgrund der anhaltenden Unsicherheit das Schiff nach Florida überführen, wo es von Fort Lauderdale seine Premierensaison mit Karibik-Kreuzfahrten absolvieren wird. Dies ist nun die zweite Absage für den Meyer-Neubau, der eigentlich nach der Ablieferung ab Mai Kreuzfahrten von Civitavecchia in Italien unternehmen sollte.



Aktuell befindet sich die „Odyssey of the Seas“ auf dem Weg von Limassol auf Zypern nach Civitaveccia in Italien, wo vor der Atlantiküberquerung noch ein Bunkerstopp eingelegt wird. Zuvor ging in Limsassol ein Teil der Crew von Bord, die nicht über die nötigen Einreisepapiere für die USA verfügte. Diese Crewmitglieder wechselten auf die „Anthem of the Seas“, die von Royal Caribbean für einen Neustart der Kreuzfahrten in Großbritannien ab dem 7. Juli vorgesehen ist.

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