• Christian Eckardt

Megayacht „Solaris“ wird im dicken Nebelschleier bei der Lloyd Werft ausgedockt



Dicker Nebel hängt am Sonntagmittag über dem Kaiserhafen in Bremerhaven, doch trotz der Kälte und der dicken Suppe säumen einige Dutzend Schaulustige am Parkplatz an der Drehbrücke und bei der Ölpier das Hafenbecken, denn bei der gegenüberliegenden Lloyd Werft wird nach einer Bauzeit von rund drei Jahren die 140 Meter lang Megayacht „Solaris“ ausgedockt.


Zulieferer und Werftmitarbeiter und deren Angehörige wussten von dem Ausdocktermin, der von der Werft selbst nicht kommuniziert wurde. Mit Hilfe von zwei Schleppern wurde das fast fertigte Yachtprojekt aus dem abgesenkten, 280 Meter langen Schwimmdock ganz behutsam herausgezogen und rückwärts an die nur einige hundert Meter weit entfernte Ausrüstungspier der Werft gelegt. Dort bleibt die Yacht mit dem auffälligen Designobjekt der an einen überdimensionalen Targa-Bügel erinnert, bis zur Werftprobefahrt liegen. Diese wird irgendwann in den nächsten Wochen erfolgen, auch hierzu gibt es seitens der Werft keine offizielle Auskunft. Im Laufe des Jahres wird die „Solaris“, die von dem australischen Industriedesigner Marc Newson entworfen sein soll, abgeliefert. Hierbei wird in der Yachtszene immer wieder der Name des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch genannt.




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