• Christian Eckardt

Schiffsunfall auf Kiesfrachter „Anton“ in Bremerhaven



Wassereinbruch und Ölverschmutzung nach Schiffshavarie


Die Feuerwehr Bremerhaven wurde am frühen Donnerstagabend zu einer Schiffshavarie im Luneorthafen im südlichen Fischereihafen alarmiert. Laut erster Lagemeldung war dabei Öl aus dem 85 Meter langen deutschen Binnenschiff „Anton“ austreten, das mit Kies beladen war. Vor Ort bestätigte sich dann für die Einsatzkräfte die erste Lagemeldung. Zusätzlich wurde ein Wassereinbruch in den Rumpf des Schiffes festgestellt.


Der Feuerwehr Bremerhaven gelang es, in Zusammenarbeit mit dem Technische Hilfswerk (THW) und der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) das Schiff zu sichern und die Gewässerverunreinigung erfolgreich zu bekämpfen. Dafür wurde die Kiesladung des Schiffs geleichtert und insg. 6t Öl-Wassergemisch mit spezieller Technik der Feuerwehr Bremerhaven aus dem Schiffrumpf in Gefahrgutbehälter umgepumpt. Das THW legte eine Ölsperre aus um die Umwelt bzw. das Wasser zu schützen.


Foto Feuerwehr Bremerhaven


Wie die Feuerwehr Bremerhaven mitteilte waren am Einsatz 42 Einsatzkräfte beteiligt. Dazu zählte auch ein Fachberater Schiff und ein Fachberater Umweltschutz/Gefahrgut der Feuerwehr Bremerhaven. Ebenfalls waren die Wasserschutzpolizei, die Hafenbehörde und die Wasserbehörde vor Ort tätig.


Eine Gefahr, dass das Schiff sinken könnte, bestand nach Angaben eines Sprechers der Einsatzkräfte nicht. Unklar ist die Unglücksursache aber auch, ob das Schiff derzeit noch fahrtüchtig ist.

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