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  • AutorenbildChristian Eckardt

So sieht die Meyer Werft das Kreuzfahrtschiff der Zukunft


Projekt „Reverse“ erstmals auf Kreuzfahrtmesse präsentiert - Vision für das Jahr 2100

Mit gleich zwei innovativen Schiffen unterstreicht die Meyer Gruppe ihre Technologieführerschaft im Kreuzfahrtschiffbau: Auf der globalen Kreuzfahrt-Leitmesse Seatrade in Fort Lauderdale, Florida, hat die Meyer Gruppe erstmals ein Kreuzfahrtschiff-Konzept präsentiert, das zeigt, wie eine Seereise auf einem Schiff der Zukunft im Jahr 2100 aussehen könnte. Doch schon in diesem Jahr wird die Meyer Werft in Papenburg mit der rund 700 Gäste fassenden „Silver Nova“ für Silversea Cruises ein neues und innovatives Kreuzfahrtschiff abliefern, das bei Technologie und Design bereits jetzt neue Maßstäbe setzen wird. Vermutlich in den nächsten Wochen wird das Schiff das überdachte Baudock I der Werft verlassen.


Rendering: Meyer Werft


Mit dem Konzept „Reverse“ der Zukunft einen Schritt voraus

Äußerlich vom Felsenpinguin inspiriert und damit besonders aerodynamisch ist Bei dem jetzt erstmals auf der Seatrade Messe in Fort Lauderdale präsentierte Zukunftskonzept „Reverse“ der Meyer Gruppe stand der Felsenpinguin Pate, das besonders aerodynamisch in rund 75 Jahren verkehren könnte. Äußerlich mit einer geschlossenen Glasfassade und Urban Gardening-Bereichen sowie Drohnen-Landeplätzen ausgestattet, bilden zentrale öffentliche Bereiche den Mittelpunkt im Inneren des Schiffes. Dank einer von der Außenhülle losgelösten Kabinenstruktur sind hier effiziente modulare Herstellungsmethoden möglich. „Das Schiff basiert auf den globalen Megatrends und ist eine – aber nicht die einzige – logische Antwort darauf“, erklärt Tim Krug, Leiter der Concept Development Group der Meyer Gruppe. „Beispielsweise haben wir nur kleine Restaurantbereiche vorgesehen, die eher als sozialer Treffpunkt dienen, weil wir uns vorstellen, dass ein Großteil der Nährstoffe dann in konzentrierter Form wie Pillen zu sich genommen wird“, erklärt Krug weiter.

Auch das Energiekonzept an Bord setzt auf Innovation: Dank der Nutzung von Wellenenergie durch horizontale Flügel am Rumpf, Solar- und Brennstoffzellen sowie Windenergie kommt es ohne fossile Treibstoffe aus.

Auch heute zeigt die Meyer Gruppe bereits, wie nachhaltige Materialien zum Einsatz kommen können. Das Schiffsmodell der „Reverse“, das auf der Messe erstmals gezeigt wird, ist zum Großteil aus nachhaltigen Materialien hergestellt worden. 90 Prozent der heute verwendeten Materialien sind recycelt oder können rückstandslos recycelt werden. Auch das Modell verfügt bereits über eine funktionsfähige, mit Methanol betriebene Brennstoffzelle, um die Beleuchtung des Modells mit Energie zu versorgen. Das Messe-Team der Meyer Gruppe nutzt das System zudem, um Handys und Computer zu laden.

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