• Christian Eckardt

Tanker-Neubau von GEFO auf Jungfernfahrt auf Zwischenstation in Bremerhaven



Beim Werftbetrieb Bredo Dry Docks im Bremerhavener Kaiserhafen legte jetzt der unter Zypern-Flagge fahrende Tankneubau „Corelli“ auf seiner Überführungsfahrt von der Bauwerft in China nach Nordeuropa einen Zwischenstopp ein. Der Tanker gehört zu einer Neubauserie von sechs 3.600 dwt-Edelstahltankern, die von der GEFO Gesellschaft für Oeltransporte mbH von der chinesischen Jinling Shipyard geliefert werden. Zum Einsatz kommen diese 99,98 Meter langen und 14 Meter breiten Tanker unter anderem zum Chemikalientransport. Die Geschwindigkeit des mit einer Caterpillar-Hauptmaschine (Typ 8M25E) ausgerüsteten Schiffes beträgt 13 Knoten.


Bis 2022 erhält die GEFO von der der chinesischen Werft acht Tanker-Neubauten, deren Auftragswert insgesamt rund 140 Mio. Dollar beträgt. Die größeren Schiffe mit 7.000 dwt, darunter die schon abgelieferte „Tosca“, werden mit LNG betrieben, die kleineren sollen für einen LNG-Betrieb vorbereit sein, also die Möglichkeit einer späteren Umrüstung auf LNG. Die Schiffe sollen zusätzlich mit SCR-Technologie (selective catalytic reduction) zur Reduktion von Stickoxiden betrieben werden und erfüllen damit die neuen Abgasnormen und Grenzwerte der International Maritime Organization (IMO), die für Schiffsneubauten ab dem Jahr 2021 in Kraft treten.


Anfragen bei der GEFO über das Einsatzgebiet und weitere technisches Detail der Schiffe werden dort nicht beantwortet. Die GEFO-Flotte der Hamburger Reederei umfasst derzeit insgesamt 148 Spezialtanker. Inklusive der Neubauten sind es 26 seegängige Tanker und 122 Binnentanker in der Chemie-, Gas- und Mineralölfahrt auf dem Rhein und im ARA-Gebiet. Der Umsatz der GEFO in Hamburg betrug im vergangenen Jahr rund 470,8 Mio. €. Transportiert wurden 17,56 Mio. t an Chemie- und Ölprodukte.


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