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  • AutorenbildChristian Eckardt

Taucher bergen abgerissenen Poller




Docks der Lloyd Werft stehen Kunden ab nächster Woche wieder zur Verfügung


Taucher der Hafengesellschaft Bremenports haben im Verbindunghafen in Bremerhaven den abgerissenen Festmacherpoller am Schuppen F/G geborgen und auf der Kaje abgesetzt. Sonntagabend rissen bei einem aufziehenden Gewittersturm bei dem 227 Meter langen Autotransporter „Don Quiote“ die Trossen und ein Poller wurde von der Kaje losgerissen und stürzte in den Hafen. Anschließend trieb der Autotransporter gegen das gegenüberliegende Schwimmdock III der Lloyd Werft, beschädigte auf 30 Meter einen Teil einer Ausrüstungskaje und stürzte unter anderem auch einen 450-Tonnen-Werftkran um.



Wie Sven Mai, Betriebsleiter der Lloyd Werft auf Anfrage mitteilte, wurde durch den Sturz des Werftkrans durch den Ausleger das Tor zum Trockendock II der Werft beschädigt, dass somit zurzeit nicht genutzt werden kann. Dieses wird in den kommenden Tagen aber von den Mitarbeitern der Werft wiederinstandgesetzt, damit das Trockendock ab der kommenden Woche für Kunden wieder zur Verfügung steht. Die Schäden am Schwimmdock III, hier soll es sich um Verformungen und gebrochene Schweißnähte handeln, werden zu einem späteren Zeitpunkt behoben, da diese keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit des Docks haben.



Mittlerweile verholte auch der Unfallverursacher, gegen den zunächst ein Auslaufverbot verfügt wurde, an die Kaje der Lloyd Werft, da sich am Heck des Schiffes ein rund 30 x 30 Zentimeter großes Loch in der Außenhaut befindet, das zunächst abgedichtet werden muss.

Wie hoch der Gesamtschaden ist, kann die Wasserschutzpolizei noch nicht sagen, auch laufen dort noch die weiteren Ermittlungsarbeiten zu dem Vorfall.


Der umgestürzte Werftkran, Baujahr 1975 in der damaligen DDR, dürfte aber nach Einschätzung von Sven May ein Fall für den Schrottverwerter werden. Um die Beseitigung der Stahltrümmerteile werden sich dann demnächst entsprechende Fachunternehmen kümmern und die Werft wird wohl zunächst als Ersatz auf einen Mobilkran zurückgreifen müssen.




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