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  • AutorenbildChristian Eckardt

Neues Yachtprojekt von Stahlbau Nord auf dem Ponton „BHV Innovation“ auf dem Weg nach Bremen



Das am vergangen Freitag (31.3.) bei Stahlbau-Nord (SBN) im Fischereihafen ausgedockte neue 78 Meter lange Yachtprojekt ist mittlerweile auf dem Schwerlastponton „BHV Innovation“ auf dem Weg von Bremerhaven nach Bremen. Zwei Schlepper der Reederei Boluda überführen seit Sonntagmorgen den Ponton auf der Weser, der am frühen Abend im Neustädter Hafen eintreffen soll. Dort wird der Ponton nun an einer speziell vertieften Stelle geflutet, der sich dann absenkt und die Yacht somit aufschwimmen kann. Anschließend wird der Neubau nach Lemwerder geschleppt, wo die Yacht in den nächsten Monaten komplettiert und auch lackiert wird. Die Ablieferung wird vermutlich erst im Jahr 2024 erfolgen.



Der Stahlrumpf der Yacht, die den Projektname „Ace 21“ trägt, wurde von Stahlbau-Nord im Unterauftrag der Lürssen Werft gebaut, da am Werftstandort in Rendsburg, an dem vor allem Yachten mittlerer Größe zwischen 55 und 110 Meter entstehen, keine freien Kapazitäten mehr zur Verfügung standen. Nach unbestätigten Meldungen soll ein Amerikaner Auftraggeber der Yacht sein, der sein Geld im Handel von Haustiernahrung verdient.




Für das zur Bremerhavener Rönner-Gruppe gehörende Unternehmen Stahlbau Nord, das in den letzten Jahren drei Fregatten im Unterauftrag der Kieler Werft TKMS für die ägyptische Marine produziert hat, ist dies nicht der erste Yachtneubau, denn schon immer wieder wurden in der Vergangenheit Stahlrümpfe, vor allem für die Unterweserwerften Lürssen und Abeking + Rasmussen, gefertigt. Im Jahr 2000 wurde von Stahlbau Nord, zusammen mit der Kusch Yachtagentur, die 112 Meter lange Megayacht „Le Grand Bleu“ abgeliefert, die seinerzeit im mittlerweile verfüllten Großdock der Vulkan-Werft in Bremen Nord entstand.


Lange leer stehen soll die große Fertigungshalle im Fischereihafen nicht, denn wie Marcus Rönner, Geschäftsführer von Stahlbau Nord auf Anfrage mitteilte. Denn das Unternehmen am Südende des Fischereihafens ist in „freudiger Erwartung“ eines größeren Auftrags aus der Offshore-Industrie.

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